August Rush

Der deutsche Titel ist wieder einmal so unpassend, wie es nur geht. Es geht nicht um den Klang des Herzens, sondern um die Liebe zur Musik und vor allem um die Magie der Musik.


Lyla und Louis treffen sich zufällig auf dem Dach eines Hauses, weil beide etwas Ruhe haben wollen anstatt an der Party teilzunehmen. Irgendwie führt eins zum anderen und am nächsten Morgen werden beide eher unsanft getrennt. Lyla wird schwanger, doch ihr Vater hat nur ihre Karriere als begnadete Konzertcellistin im Sinn. Er gibt Lylas Kind zur Adoption frei, ohne dass sie es weiß.

Evan, der Sohn, ist auch fast 12 Jahre später davon überzeugt, dass er seine Eltern finden wird, wenn er der Musik folgt. Also verlässt er eines Tages das Heim und kommt nach New York. Dort folgt er einem Jungen, der im Park Gitarre spielt und lernt „Wizard“ kennen, der musikalische Straßenkinder in seiner Obhut hat und zum Geld verdienen benutzt. Evan ist mehr als musikalisch und Wizard sieht seine große Chance. Doch eines lässt Evan nicht los: Er möchte seine Eltern finden und hofft, sie durch Musik zu sich zu locken. Er entwischt Wizard, der ihm den Künstlernamen August Rush gegeben hat, und folgt der Musik in eine Kirche. Der dortige Priester ist von Evans Orgelspiel so begeistert, dass er ihn zur Juliard School bringt. Evan komponiert während der Unterrichtsstunden „August’s Rhapsody“ und die Lehrer sind begeistert. Das Stück soll bei einem Open-Air-Konzert uraufgeführt werden, von August Rush dirigiert.

Lyla hat inzwischen von ihrem sterbenskranken Vater erfahren, dass sie ein Kind hat und begibt sich auf die Suche nach ihm. Louis hingegen, der seit der Trennung von Lyla nicht mehr musiziert hat, versucht wiederum sie zu finden.

Die Magie der Musik, allgegenwärtig, wenn man nur zuhört, zieht durch den ganzen Film ihre Fäden. Begleitet von wundervollen Kompositionen und Klängen werden Gefühle transportiert, die nur durch Musik erreicht werden können. Freddie Highmore, ein herausragender junger Schauspieler, drückt nicht nur durch die fantastischen Gitarrenspiele diese Gefühle aus. Seine Gestik und Mimik ist wirklich bewundernswert.

Jeder, der Musik fühlen kann und die Klänge der Natur hören kann, sollte sich diesen Film ansehen!

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