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Gran Torino


Der Kriegsveteran Walt Kowalski (Clint Eastwood) hat gerade seine Frau verloren. Jetzt bleibt ihm nichts mehr als sein Hund Daisy, sein Gewehr, seine Erinnerungen und vor allem seine Bitterkeit. Seine Tage verbringt er damit, auf der Veranda zu sitzen und Bier zu trinken, Zigaretten zu rauchen und seinen alten Gran Torino zu polieren. Zudem nimmt er mit zunehmender Trübsinnigkeit wahr, wie das Viertel, in dem er wohnt, von respektlosen Gangs für sich beansprucht wird und seine Nachbarn nur noch aus südostasiatischen Migranten des sogenannten Hmong-Volkes besteht.

Diesen tritt er mit seinen Vourteilen gegenüber und möchte am liebsten allein gelassen werden. Doch das ändert sich, als er eines Tages den Nachbarsjungen Thao vor dessen Cousin und seiner Gang rettet. Zwischen Walt und dem Jungen und seiner Familie entsteht langsam eine Freundschaft, vor allem, weil Walt Thao beibringt, mit Werkzeug umzugehen und ihm bei der Jobsuche hilft.

All die Ereignisse werden skeptisch vom Pfarrer beobachtet. Dieser hat von Walts verstorbener Frau die Bitte erhalten, Walt zur Beichte zu bewegen. Der lehnt allerdings rigoros ab, denn er hat nichts zu beichten.

Ein einsamer und verbitterter alter Mann, der sich nichts sehnlicher wünscht, als allein gelassen zu werden, gleichzeitig aber von Krankheit, Alter und der respektlosen Jugend eingeholt wird – Clint Eastwood zeichnet das Bild, das wohl viele ältere Menschen von der heutigen Jugend haben, in sehr eindrücklicher und vor allem einfühlsamer Geduld. Es ist nicht alles schlecht, wenn man genauer hinsieht.

Fazit: Ein absolut sehenswerter Film!

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