Plötzlich Shakespeare

Es muss schon äußerst merkwürdig sein, wenn man nach einer Hypnose im Körper von Shakespeare aufwacht. So geht es jedenfalls Rosa, die in ein früheres Leben geschickt wird, um herauszufinden, was wahre Liebe ist.

Man könnte meinen, dass Shakespeare als romantischer Poet durchaus weiß, was die wahre Liebe ist, doch er ist nicht gerade hocherfreut, dass sein Körper von einer Frau besessen wird. Nach anfänglichen Komplikationen ergänzen sich die beiden Seelenverwandten allerdings ganz gut und helfen sich gegenseitig aus der Patsche.

Das Buch ist äußerst spritzig, wenn man die ersten zwei Kapitel hinter sich gebracht hat. Es enthält nicht nur unglaublich viele Lebensweisheiten sondern auch einen Hang zu beißenden Kommentaren, die einen beim Lesen lauthals auflachen lassen, sowie einige sehr anrührende Stellen. Die Geschichte ist wunderbar unterhaltsam und selbst für einen verbissenen Shakespeare-Fan wie mich alles andere als enttäuschend!

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